Weichzeichnender, graugrüner Kreis auf gelbem Hintergrund, der an einen verschwommenen Mond oder eine Kugel erinnert.

SAPV PASSAU

Voraus-

setzungen

Voraussetzungen & Ablauf

Voraussetzungen für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)


Eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) kommt für erwachsene Patientinnen und Patienten in Frage, wenn eine nicht heilbare, weit fortgeschrittene Erkrankung vorliegt und die Lebenserwartung begrenzt ist. Ziel ist es, eine bestmögliche Lebensqualität in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Anspruch besteht insbesondere, wenn:

Schwarz umrandeter weißer Kreis auf einfarbig weißem Hintergrund.

eine schwere, nicht heilbare Erkrankung vorliegt


komplexe Beschwerden auftreten, z. B. starke Schmerzen, Atemnot, Übelkeit oder Angst 


weit fortgeschrittene Erkrankung mit komplexem Symptomgeschehen und besonders aufwendigem Versorgungsbedarf


die Betreuung in vertrauter Umgebung erfolgen soll 

Voraussetzungen für die Aufnahme

Einverständnis der Patientin bzw. des Patienten oder einer bevollmächtigten Person


Abstimmung mit der Hausärztin bzw. dem Hausarzt 


Verordnung der SAPV (Muster 63) durch eine Ärztin / einen Arzt oder ein Krankenhaus 

Kostenübernahme

Die Kosten für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung werden von den gesetzlichen und in der Regel von den privaten Krankenkassen übernommen.

Ablauf der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV)

Der Weg in die spezialisierte ambulante Palliativversorgung ist klar strukturiert und darauf ausgerichtet, schnell und unkompliziert Unterstützung zu ermöglichen.


1

Kontaktaufnahme

Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel durch behandelnde Hausärztinnen, Hausärzte oder Krankenhäuser. Gemeinsam wird geprüft, ob eine SAPV in Frage kommt.


2

Medizinische Abstimmung und Verordnung

Unser Team stimmt sich eng mit den Ärztinnen, Ärzten oder der Klinik ab, um die medizinische Situation einzuschätzen. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, wird eine Verordnung für SAPV ausgestellt.


3

Erstgespräch und gemeinsame Planung

Bei einem ersten Termin – meist im häuslichen Umfeld – lernen wir die Patientinnen, Patienten und Zugehörige kennen. Gemeinsam besprechen wir die aktuelle Situation, Wünsche und Bedürfnisse und planen die weitere Versorgung individuell.


4

Begleitung und Versorgung 

Im Anschluss übernehmen wir die kontinuierliche Betreuung. Dazu gehört die Linderung von Beschwerden, regelmäßige Besuche sowie die enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Unser Team ist dabei jederzeit erreichbar und unterstützt verlässlich auch in akuten Situationen.